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IoT-Retrofit in Lagerhallen: Wie Betriebe in Werl ihre Logistik mit LoRaWAN digitalisieren

Timo Wevelsiep
Timo Wevelsiep
#IoT #LoRaWAN #Werl #Logistik #Retrofit #Lagerhalle
IoT-Retrofit in Lagerhallen: Wie Betriebe in Werl ihre Logistik mit LoRaWAN digitalisieren

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Lagerhallen im Gewerbegebiet KonWerl, in der Werler Innenstadt oder entlang der B1 – viele Logistikbetriebe in Werl stehen vor derselben Herausforderung: Die Hallen stammen aus den 80er oder 90er Jahren, eine nachträgliche Verkabelung für Sensorik ist teuer und aufwendig. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Temperaturüberwachung, Energieeffizienz und Dokumentationspflichten.

IoT-Retrofit mit LoRaWAN löst genau dieses Problem: Batteriebetriebene Sensoren funken drahtlos über Kilometer, ein einziges Gateway auf dem Hallendach reicht für den gesamten Komplex, und die Daten landen in Echtzeit auf einem Dashboard – ohne einen einzigen Meter Kabel.

Werl als Logistik- und Gewerbestandort

Werl liegt verkehrsgünstig an der B1 zwischen Soest und Unna, mit direktem Anschluss an die A44 und A445. Diese Lage hat Werl zu einem wichtigen Gewerbe- und Logistikstandort in der Region gemacht:

  • Gewerbegebiet KonWerl: Eines der größten zusammenhängenden Gewerbegebiete im Kreis Soest mit Logistik-, Produktions- und Handwerksbetrieben. Großflächige Hallen dominieren das Bild – viele aus den 1980er und 1990er Jahren.
  • Industriegebiet Westönnen/Büderich: Metallverarbeitung, Zulieferer und Produktionsbetriebe mit teils historischem Gebäudebestand.
  • Innenstadt-Gewerbe: Einzelhändler mit Lagerflächen, Handwerksbetriebe und der Bereich rund um die Wallfahrtsbasilika mit Gastronomie und Lebensmittellagerung.
  • B1-Korridor: Entlang der Bundesstraße 1 reihen sich Speditionen, Autohäuser mit Teilelager und Großhandelsbetriebe aneinander.

Was all diese Standorte gemeinsam haben: Die Gebäude wurden ohne digitale Infrastruktur errichtet. Eine nachträgliche Verkabelung bedeutet Bohren durch Stahlbetonwände, Kabeltrassen über Regalsysteme und wochenlange Bauarbeiten – oft im laufenden Betrieb.

Warum Lagerhallen in Werl ideale Retrofit-Kandidaten sind

LoRaWAN-Sensoren umgehen dieses Problem komplett:

  • Keine Verkabelung nötig: Sensoren sind batteriebetrieben (5-10 Jahre Laufzeit)
  • Hohe Reichweite: Ein Gateway deckt mehrere Hallen ab (bis 500m indoor)
  • Geringe Kosten: 60-80% günstiger als verkabelte Alternativen
  • Schnelle Installation: Sensoren montieren, Gateway aufstellen, fertig

Typisches Setup für eine Lagerhalle

Ein konkretes Retrofit-Projekt in einer 3.000 m² Lagerhalle sieht typischerweise so aus:

Hardware:

  • 1x Milesight UG67 Gateway (outdoor, auf dem Hallendach)
  • 8x Temperatur-/Feuchte-Sensoren (verteilt in der Halle)
  • 2x Tür-/Torkontakte (Laderampen)
  • 2x Energiemonitoring-Sensoren (Stromzähler)
  • 1x CO2-Sensor (Luftqualität)

Software-Stack:

Managed Hosting: Alle Software-Komponenten laufen DSGVO-konform auf deutschen Servern – gehostet und gewartet durch merkaio Managed Hosting. Sie kümmern sich um Ihr Kerngeschäft, wir um die IT.

Anwendungsfälle im Detail

Temperaturüberwachung

Besonders relevant für Betriebe mit temperaturgeführter Ware: Sensoren messen kontinuierlich die Temperatur in verschiedenen Hallenzonen. Bei Grenzwertüberschreitung (z.B. Kühlkette unterbrochen) wird sofort ein Alarm per E-Mail oder SMS ausgelöst. Die lückenlose Dokumentation erfüllt HACCP- und IFS-Anforderungen.

Energiemonitoring

Stromfresser identifizieren, bevor die Jahresabrechnung kommt: LoRaWAN-Energiesensoren am Hauptverteiler erfassen den Verbrauch in Echtzeit. Grafana-Dashboards zeigen Lastspitzen, Grundlast und Verbrauchsmuster – die Basis für gezielte Einsparmaßnahmen.

Tor- und Zugangsüberwachung

Wie oft stehen die Laderampen-Tore offen? Magnetkontakte an Toren und Türen erfassen Öffnungszeiten und -häufigkeit. In Kombination mit Temperaturdaten lässt sich der Energieverlust durch offene Tore quantifizieren.

Praxisbeispiel: Spedition im KonWerl Gewerbegebiet

Ausgangslage: Eine Spedition im Gewerbegebiet KonWerl betreibt drei Lagerhallen (zusammen 8.000 m²) mit temperaturempfindlicher Ware. Bisher wurden Temperaturen zweimal täglich manuell mit einem Handthermometer geprüft und in eine Excel-Liste eingetragen. Am Wochenende fand keine Kontrolle statt. Energiekosten lagen bei ca. 45.000 Euro/Jahr ohne transparente Aufschlüsselung.

IoT-Lösung:

  • 1x Milesight UG67 Gateway auf Halle 1 (deckt alle drei Hallen ab)
  • 12x Temperatur-/Feuchte-Sensoren (4 pro Halle)
  • 6x Torkontakte an den Laderampen
  • 3x Stromzangen an den Hauptverteilern
  • Managed Hosting auf deutschen Servern

Ergebnisse nach 3 Monaten:

  • Temperaturalarm am Wochenende: Kühlbereich in Halle 2 stieg auf 12°C durch defekte Dichtung – Alarm am Samstagmorgen, Techniker vor Ort um 10 Uhr, Warenschaden verhindert (geschätzter vermiedener Verlust: 15.000 Euro)
  • Tor-Analyse: Laderampe 3 stand im Durchschnitt 4,2 Stunden/Tag offen – 60% länger als Rampe 1 und 2. Ursache: fehlende Schnelllauftore. Nach Installation: Energieverbrauch Halle 3 um 18% gesenkt
  • Energietransparenz: Halle 1 verbrauchte 40% mehr als die gleich große Halle 2 – Ursache: veraltete Beleuchtung. Nach Umrüstung auf LED: 8.500 Euro/Jahr Einsparung
  • ROI: Gesamtinvestition ca. 4.200 Euro – nach 4 Monaten amortisiert durch den allein durch den verhinderten Kühlkettenbruch

Besondere Anforderungen in der Region

Lebensmittel- und Pharmalogistik

Durch die Nähe zur Soester Börde (Lebensmittelproduktion) und zu den Kliniken in Bad Sassendorf gibt es in Werl überdurchschnittlich viele Betriebe mit temperaturgeführter Ware. HACCP- und GDP-konforme Dokumentation ist Pflicht – IoT-Sensorik liefert sie automatisch und lückenlos.

Handwerksbetriebe mit Außenlager

Viele Handwerksbetriebe in Werl lagern Material in unbeheizten Hallen oder Containern. Feuchteschäden an Holz, Farben oder elektronischen Bauteilen sind ein wiederkehrendes Problem. Einfache Feuchte-/Temperatur-Sensoren alarmieren, bevor Schäden entstehen.

Saisonale Spitzen im Wallfahrtsort

Werl ist einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte Deutschlands. In der Wallfahrtssaison (Mai-Oktober) steigt der Logistikbedarf für Gastronomie und Einzelhandel. IoT-Daten helfen bei der Planung und zeigen, wann Kapazitätsgrenzen erreicht werden.

Warum WZ-IT als IoT-Partner in Werl

Als Werler Unternehmen mit Sitz am Max-Liersch-Anger 13 kennen wir die lokale Gewerbestruktur persönlich. Wir sind nicht nur IT-Dienstleister, sondern Nachbarn – und können innerhalb von 10 Minuten bei Ihnen vor Ort sein. Unser Ansatz:

  1. Kostenlose Erstberatung vor Ort in Ihrer Halle – wir schauen uns die Gegebenheiten an
  2. Proof of Concept mit 3-5 Sensoren für 4 Wochen zum Testen
  3. Rollout auf die gesamte Fläche nach erfolgreicher Testphase
  4. Managed Hosting mit 24/7-Monitoring und persönlichem Ansprechpartner

Nächste Schritte

Sie betreiben Lagerhallen in Werl oder Umgebung und möchten wissen, wie IoT-Retrofit konkret bei Ihnen aussehen kann? Wir kommen vorbei und schauen uns Ihre Hallen an – kostenlos und unverbindlich.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf wichtige Fragen zu diesem Thema

Die Kosten hängen von der Hallengröße und Anzahl der Messpunkte ab. Ein typisches Setup mit 10-20 LoRaWAN-Sensoren, einem Gateway und Managed Hosting startet ab ca. 2.000-5.000 Euro Erstinvestition plus monatliche Hosting-Kosten. Im Vergleich zu verkabelten Systemen sparen Sie 60-80% der Installationskosten.

In Innenräumen erreicht LoRaWAN typischerweise 200-500 Meter durch Wände und Regale. Ein einzelnes Gateway auf dem Hallendach deckt problemlos mehrere tausend Quadratmeter ab. Bei größeren Komplexen wie im KonWerl Gewerbegebiet können mehrere Gateways ein flächendeckendes Netzwerk bilden.

Nein, genau das ist der Vorteil von LoRaWAN: Die Sensoren sind batteriebetrieben (5-10 Jahre Laufzeit) und funken drahtlos zum Gateway. Es muss keine neue Verkabelung in die Halle eingezogen werden – ideal für Bestandsgebäude.

Typische Messwerte sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2-Konzentration, Türöffnungen, Stromverbrauch, Füllstände und Lichtverhältnisse. Für Kühllagerhäuser kommt Temperaturüberwachung mit Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung hinzu.

Ja, WZ-IT hat seinen Firmensitz in Werl (Max-Liersch-Anger 13) und betreut IoT-Projekte in der gesamten Region. Von der Beratung über die Installation bis zum Managed Hosting bekommen Sie alles aus einer Hand – mit persönlichem Ansprechpartner vor Ort.

Timo Wevelsiep

Geschrieben von

Timo Wevelsiep

Co-Founder & CEO

Co-Founder von WZ-IT. Spezialisiert auf Cloud-Infrastruktur, Open-Source-Plattformen und Managed Services für KMUs und Enterprise-Kunden weltweit.

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