Hardware-Defekt, Rechenzentrum-Ausfall, Ransomware-Angriff. Mit definierten RTO/RPO-Werten, dokumentierten Failover-Runbooks und regelmäßigen DR-Drills bringen wir Ihre Workloads in Minuten oder Stunden zurück online — nicht in Tagen.
Die genannten Namen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber: Proxmox VE (Proxmox Server Solutions GmbH). WZ-IT ist ein unabhängiger Dienstleister und steht in keiner geschäftlichen, partnerschaftlichen oder vertraglichen Beziehung zu diesen Unternehmen. Wir bieten unabhängige Migrations-, Installations-, Hosting- und Betriebsdienstleistungen an.
Ein gutes Backup-System bedeutet Sie verlieren keine Daten. Eine DR-Strategie bedeutet Sie kommen wieder online — und zwar in einer geplanten, definierten Zeit.
Ohne klare RTO/RPO-Werte, ohne Failover-Runbooks und ohne regelmäßige Tests ist Ihr „Disaster Recovery" nur eine Hoffnung.
Recovery Time Objective: Wie lange dauert der Wiederanlauf?
Recovery Point Objective: Wieviel Daten dürfen verloren gehen?
Business Impact Analysis: Was kostet eine Stunde Downtime?
Regelmäßige Failover-Tests — sonst ist nichts validiert.
Von kostengünstigem Backup-DR bis zum Hot-Standby mit 5-Minuten-Failover.
PBS-Backups offsite (z.B. Hetzner Storage Box). Im Disaster-Fall Wiederherstellung auf Ersatz-Hardware.
Zweites Proxmox-Setup an separatem Standort. Asynchrone ZFS-/Storage-Replikation, manueller Failover.
Stretched Cluster über zwei Standorte. Synchrone Replikation, automatisches Failover via HA Rules.
Welche Workloads sind business-kritisch? Was kostet eine Stunde Downtime? Wir definieren RTO/RPO pro Workload.
Backup-DR, Warm- oder Hot-Standby? Entwurf der Replikations-Topologie und Failover-Mechanismen.
Aufbau des DR-Setups, Konfiguration von Replikation und Backups, Erstellung der Runbooks.
Regelmäßige Failover-Tests in Test-Umgebungen, automatisierte Restore-Validierung, jährliche Full-DR-Drill.
Backup schützt vor Datenverlust — Sie können einzelne Dateien oder VMs aus einem bestimmten Zeitpunkt wiederherstellen. Disaster Recovery ist die geplante Wiederherstellung Ihrer gesamten Infrastruktur nach einem Komplettausfall, mit definierten RTO (Wiederanlauf-Zeit) und RPO (max. Datenverlust). DR braucht Backup, aber Backup allein ist kein DR.
RTO (Recovery Time Objective) = wie lange darf der Ausfall maximal dauern? RPO (Recovery Point Objective) = wieviel Datenverlust ist akzeptabel? Beispiel: RTO 4h / RPO 1h bedeutet maximal 4 Stunden Downtime und maximal 1 Stunde Datenverlust. Diese Werte definieren die DR-Strategie und damit die Kosten.
Ein Stretched Cluster verteilt Ceph-Nodes über zwei Standorte mit niedriger Latenz (typischerweise <5ms). Daten werden synchron repliziert — fällt ein Standort aus, übernimmt der andere ohne Datenverlust. Voraussetzung: dedizierte Glasfaser-Verbindung und drei Sites für Quorum (zwei Daten-Sites + ein Tiebreaker).
Best Practice: Mindestens halbjährlich ein vollständiger Failover-Test in einer isolierten Test-Umgebung, jährlich ein Full-DR-Drill mit Failover auf den DR-Standort. Restore-Tests einzelner VMs sollten quartalsweise automatisiert laufen. Ohne regelmäßige Tests ist DR nur Theorie.
Ja, aber nur mit Air-Gapped Backups oder unveränderlichen (immutable) Backups. PBS bietet client-seitige Verschlüsselung; in Kombination mit Object Lock (auf S3-Backends) sind Backups vor Ransomware geschützt. Wichtig: Mindestens eine Kopie offsite und unveränderlich.
Backup-DR (RTO 8-24h): ab 1.500 € Setup + monatlicher Storage. Warm-Standby (RTO 1-4h): ab 6.000 € Setup + zweites Hosting. Hot-Standby (RTO <5min): ab 18.000 € Setup + Stretched Cluster. Wir kalkulieren TCO basierend auf Ihren RTO/RPO-Anforderungen und vergleichen mit dem Risiko-Wert (Downtime-Kosten × Wahrscheinlichkeit).
Ob konkrete IT-Herausforderung oder einfach eine Idee – wir freuen uns auf den Austausch. In einem kurzen Gespräch prüfen wir gemeinsam, ob und wie Ihr Projekt zu WZ-IT passt.
Timo Wevelsiep & Robin Zins
Geschäftsführer

