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Proxmox Authorized Reseller

Hyper-V zu Proxmox migrieren

WZ-IT inventarisiert Hosts, VHDX-Datenträger, Windows- und Linux-Gäste sowie Abhängigkeiten und plant Pilot, Treiberwechsel, Cutover und Rückfallweg.

  • Kein kostenloses Hyper-V mehr
  • VHDX-Import ohne Umweg
  • Ende-zu-Ende durch WZ-IT
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Ausgangslage

Warum Unternehmen jetzt von Hyper-V zu Proxmox wechseln

Der Auslöser ist selten die Technik - es ist das Lizenzmodell. Drei Gründe, die wir in Projekten immer wieder sehen.

  • Kein kostenloses Hyper-V mehr

    Der kostenlose Microsoft Hyper-V Server erschien zuletzt als Version 2019 - der Mainstream-Support endete am 09.01.2024, der Extended Support läuft bis 09.01.2029. Für Windows Server 2022 und 2025 gibt es kein vergleichbares Gratisprodukt mehr.

  • Per-Core-Lizenzierung als Hypervisor-Steuer

    Windows Server 2025 wird pro Core lizenziert - mindestens 8 Core-Lizenzen pro Prozessor, mindestens 16 pro Server. Als Hypervisor-Host kostet Windows damit selbst dann, wenn darauf nur Linux-VMs laufen. Proxmox VE läuft ohne Host-Lizenzkosten (AGPLv3), eine Subscription ist optional.

  • Offenes Ökosystem statt Lock-in

    Proxmox bringt mit dem Proxmox Backup Server integrierte Backups mit, ist als offene Plattform vollständig einsehbar und bindet Sie an keinen Hersteller - Ihre Umgebung bleibt jederzeit portabel.

  • Zur fairen Einordnung

    Die Hyper-V-Rolle in Windows Server 2022 und 2025 ist nicht abgekündigt - Microsoft entwickelt sie aktiv weiter, etwa mit GPU-Partitioning und Unterstützung für bis zu 4 PB RAM. Der Wechsel ist eine Kosten- und Strategiefrage: Der kostenlose Weg ist weg, und wer die Rolle weiter nutzt, lizenziert den Host als Windows Server.

Lizenzrechnung

Die Lizenzrechnung: Was beim Wechsel wirklich entfällt

Wir versprechen keine Pauschal-Prozente - Ihre Ersparnis ergibt sich aus der Core-Zählung Ihrer Hosts. Die Mechanik dahinter ist aber eindeutig.

Letzter kostenloser Hyper-V Server
2019
Der kostenlose Microsoft Hyper-V Server erschien zuletzt als Version 2019. Für Windows Server 2022 und 2025 gibt es kein Gratis-Pendant mehr - wer den Hypervisor weiter kostenlos betreiben will, muss die Plattform wechseln.
Windows Server 2025: Per-Core-Minimum
8 / 16
Windows Server 2025 wird pro Core lizenziert - mindestens 8 Core-Lizenzen je Prozessor, mindestens 16 je Server. Als Hypervisor-Host kostet Windows damit immer, selbst wenn darauf ausschließlich Linux-VMs laufen.
Proxmox VE: keine Host-Lizenzkosten
AGPLv3
Proxmox VE ist Open Source unter der AGPLv3 und läuft ohne Host-Lizenzkosten - eine Subscription ist optional. Die Per-Core-Rechnung für den Hypervisor entfällt damit vollständig.

Fair gerechnet: Ihre Windows-Gäste brauchen auch auf Proxmox weiterhin gültige Windows-Server-Lizenzen. Es entfällt die Lizenz für den Hypervisor-Host - nicht die der Gäste.

So lizenzieren Sie Windows Server auf Proxmox

Vergleich

Hyper-V vs. Proxmox für den Mittelstand

Beide Hypervisoren sind technisch ausgereift - die Unterschiede liegen in Lizenzmodell, Backup-Integration und Offenheit.

KriteriumHyper-V (Windows Server)Proxmox VE
Host-LizenzkostenWindows-Server-Core-Lizenzen für den Host (min. 16 Cores pro Server)Keine Lizenzkosten (Open Source, AGPLv3), Subscription optional
BackupDrittanbieter-Ökosystem erforderlichProxmox Backup Server integriert - inkl. Deduplizierung und Verifikation
Verwaltung mehrerer HostsSCVMM bzw. Windows Admin CenterIntegriertes Cluster-Management, dazu Proxmox Datacenter Manager
Linux-WorkloadsAls Gast unterstütztNativer KVM-Unterbau - Linux läuft erstklassig
OffenheitProprietär (Microsoft)Open Source (AGPLv3), voll auditierbar
  • Stand Juli 2026. Lizenzdetails ergeben sich aus den jeweils aktuellen Microsoft Product Terms. WZ-IT ist ein unabhängiger Dienstleister.

Ablauf

Der Migrationsablauf

Vier Schritte von der Hyper-V-Inventur bis zum Cutover - technisch sauber, mit Rollback-Option und ohne Überraschungen.

  1. 01

    Inventur & Zielbild

    VM-Liste mit Generation 1/2, Abhängigkeiten, Ressourcenbedarf und Lizenz-Check: Was läuft wo, was darf wann umziehen, und wie werden Windows-Gäste auf Proxmox korrekt lizenziert?

    Windows Server auf Proxmox lizenzieren
  2. 02

    Proxmox-Zielumgebung

    Cluster- und Storage-Design nach Ihrer Baseline (ZFS oder Ceph), Netzwerk und Proxmox Backup Server - inklusive vTPM-Vorbereitung für Windows-11-Gäste.

  3. 03

    VM-Umzug

    VHDX-Disks importieren wir direkt per qm disk import <vmid> disk.vhdx <storage> - QEMU liest das Format nativ. Gen-1-VMs erhalten SeaBIOS, Gen-2-VMs OVMF (UEFI); VirtIO, BitLocker und Aktivierung folgen der Checkliste.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung: Hyper-V zu Proxmox
  4. 04

    Cutover & Nachlauf

    Testboot je VM, definiertes Rollback-Fenster auf den Hyper-V-Bestand, Einbindung in das 24/7 proaktive Monitoring und geordneter Rückbau der Altumgebung.

Vor jedem Cutover

Die Hyper-V Pre-Migration-Checkliste

Zehn Punkte, die wir vor jedem Cutover je VM abhaken - Hyper-V-spezifisch statt generisch. Genau hier entscheidet sich, ob der Testboot auf Anhieb gelingt.

Bestand erfassen
  • Gen-1/Gen-2-Inventur je VM

    Die VM-Generation entscheidet über das Firmware-Mapping auf Proxmox: Generation 1 bootet mit SeaBIOS, Generation 2 mit OVMF (UEFI).

  • Checkpoints mergen

    Offene Checkpoints hinterlassen AVHDX-Differenzketten. Vor dem Export führen wir sie vollständig in die Basis-VHDX zurück, damit eine konsistente Disk umzieht.

Abhängigkeiten klären
  • Failover-Cluster- & CSV-Abhängigkeiten

    Welche VMs laufen als Cluster-Rollen, welche Disks liegen auf Cluster Shared Volumes? Das bestimmt Zielarchitektur und Migrationsreihenfolge.

  • Statische IPs & MAC-Abhängigkeiten dokumentieren

    Die virtuelle Netzwerkkarte erhält auf Proxmox standardmäßig eine neue MAC-Adresse. DHCP-Reservierungen, Lizenzbindungen und Firewall-Regeln, die an der MAC hängen, werden vorab erfasst.

Windows vorbereiten
  • AVMA-aktivierte Gäste identifizieren

    AVMA funktioniert nur mit einem Hyper-V-Host. Diese Gäste brauchen auf Proxmox eine Aktivierung über KMS oder MAK und werden vorab markiert.

  • BitLocker-VMs erfassen

    Recovery-Keys sichern und BitLocker mit -RebootCount 0 suspendieren, damit die Suspendierung Neustarts übersteht, bis das vTPM auf Proxmox eingerichtet ist.

  • vTPM-Bedarf klären

    Windows 11 setzt ein TPM zwingend voraus, und auch für Windows-Server-2025-Gäste planen wir das vTPM gleich mit ein - inklusive tpmstate-Datenträger je VM.

  • Windows-Lizenzen prüfen

    Core-Zählung der Ziel-Nodes gegen die vorhandenen Windows-Server-Lizenzen abgleichen - die Gäste bleiben lizenzpflichtig, nur die Host-Lizenz entfällt.

Cutover absichern
  • Backup-Stand vor dem Cutover

    Unmittelbar vor jedem Umzug existiert ein vollständiges, verifiziertes Backup der VM - unabhängig von der Rollback-Option auf den Hyper-V-Bestand.

  • Wartungsfenster je VM-Welle

    Die Reihenfolge folgt den Abhängigkeiten. Jedes Fenster wird mit den Fachbereichen abgestimmt und erhält einen definierten Rollback-Punkt.

Jeder Punkt wird je VM dokumentiert und ist Teil unseres Migrationsprotokolls - inklusive Rollback-Punkt pro Welle.

Windows

Windows-Gäste sind unser Alltag

Eine Hyper-V-Migration ist vor allem eine Windows-Migration. Die Stolperfallen liegen im Detail - genau dort arbeiten wir täglich:

  • VirtIO SCSI single mit IO thread, NetKVM, Balloon und QEMU Guest Agent nach PVE-Best-Practice
  • Boot-Disk-Umstellung auf VirtIO SCSI ohne Bluescreen - die klassische Treiber-Falle bei Windows-Gästen
  • VirtIO-Treiber von der offiziellen virtio-win-ISO, sauber je Windows-Version ausgewählt
  • vTPM für Windows 11 inklusive BitLocker-Handling, da der TPM-State nicht mitwandert
  • CPU-Typ-Wahl: x86-64-v2-AES als Default, „host“ für maximale Performance im homogenen Cluster
  • Aktivierung über KMS oder MAK statt AVMA - gleich im Migrationsschritt mit umgestellt

Zielbild

Referenz-Architekturen: Ihr Proxmox-Zielbild

Drei bewährte Zielbilder, auf die wir Hyper-V-Bestände in Projekten abbilden - vom einzelnen Host bis zur Ablösung des Failover-Clusters.

Einstieg

Single-Host-Ablösung

  • 1 Hyper-V-Host → 1 Proxmox-VE-Node
  • ZFS als lokaler Storage mit Snapshots und Kompression
  • Proxmox Backup Server als separates Backup-Ziel
  • Klarer Umstieg für kleine Umgebungen ohne HA-Anforderung
Kein HA - die Ausfallsicherheit kommt aus Backup & Restore über PBS.

Empfohlen

3-Node-HA-Cluster

  • Mehrere Hyper-V-Hosts → 3 Proxmox-Nodes mit HA
  • Ceph ab 3 Nodes (10GbE empfohlen) oder ZFS-Replikation zwischen den Nodes
  • Quorum über 3 Nodes - ein 2-Node-Cluster braucht ein QDevice als externes Quorum
  • Live-Migration und automatischer Neustart von VMs bei Node-Ausfall
Unser empfohlener Standard für produktive Workloads mit HA-Anforderung.

Cluster-Ablösung

Failover-Cluster-Ablösung

  • Windows-Failover-Cluster mit CSV → Proxmox-Cluster mit Ceph/Shared Storage
  • Cluster Shared Volumes (CSV) werden durch Ceph oder Shared Storage (NFS/iSCSI) ersetzt
  • Cluster-Rollen aus dem Windows-Failover-Cluster werden zu Proxmox-HA-Ressourcen
  • Migration in Wellen - VM für VM aus dem Windows-Cluster auf den Proxmox-Cluster
Der Windows-Cluster bleibt bis zur Abnahme als Rollback-Ebene bestehen.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Wissen

Weiterführende Proxmox-Guides

Vertiefendes Wissen aus unserer Proxmox-Wissensdatenbank.

Bewertungen & Projekte

Proxmox-Erfahrungen aus echten Projekten

Kundenstimmen zu Virtualisierung, Backup, VPN, Security und laufendem Cluster-Betrieb.

WZ-IT hat unsere Studio-Infrastruktur von dezentralen Einzelgeräten auf eine zentrale Plattform gehoben: Jeder Standort ist per VPN sicher angebunden, neue Geräte werden automatisiert onboardet und ein kompletter Standort wird per Vorlage provisioniert - ohne manuelle Schritte vor Ort. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Breite und Tiefe des Wissens: Timo und Robin sind kein normaler IT-Dienstleister, der einen Server aufsetzt und wieder geht. Die beiden denken sich in hochkomplexe Infrastruktur- und Softwarethemen rein, arbeiten sich in jede Anforderung ein, die wir ihnen hinlegen, und bauen Vernetzung, Provisioning und Betrieb so auf, dass am Ende alles zusammenpasst. WZ-IT ist ein hervorragender Partner, wenn es um komplexe Software-, Netzwerk- und Architekturprojekte geht.
Steve KirchnerGeschäftsführer, nextGYM GmbH
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International

Gebaut im Ruhrgebiet. Produktiv weltweit.

WZ-IT plant, entwickelt und betreibt Infrastruktur und Software für Kunden in Deutschland und international. Projekte setzen wir remote um und begleiten sie auch nach dem Go-live im laufenden Betrieb.

Ausgewählte Projekte

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  • Proxmox & Backup absichern lassen
  • Mit Managed Proxmox virtualisieren
  • HA-Proxmox-Cluster aufbauen
  • Cloud-Kosten senken - bis −81 %
  • Souveräne Infrastruktur modernisieren
  • Souveränen Open-Source-Stack planen
  • Lokale KI-Lösung integrieren
  • Legacy-Software modernisieren
  • Open-Source-KI-Architektur entwerfen
  • Kollaboration managen lassen
  • Vom Prototyp in den Betrieb
  • Standorte und Cluster sicher verbinden

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  • Direkt mit Timo und Robin - kein Vertrieb, kein Sales-Pitch
  • Ehrliche Einschätzung, auch wenn wir nicht der richtige Partner sind
  • Konkrete nächste Schritte für Infrastruktur, Software oder KI

Kein Risiko: Im schlechtesten Fall gehen Sie mit mehr Klarheit über Ihr Projekt heraus als vorher.

Timo und Robin, Gründer von WZ-IT

Wobei sollen wir einsteigen?

Wählen Sie den passenden Einstieg und ergänzen Sie den technischen Kontext.

Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags. Bitte keine Zugangsdaten übermitteln.

Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.
Jakob ÖschlbergerInno7 GmbH