15.06.2026
Hetzner-Preiserhöhung Juni 2026: CPX und CCX bis +176% - unsere Einordnung
Hetzner war für viele - auch für uns - jahrelang die naheliegende Antwort auf teure Hyperscaler: günstig, solide, in der EU betrieben. Genau deshalb müssen...
Shared Storage direkt auf Ihren Proxmox-Nodes - KMU-fähig, ohne teures SAN, mit Live-Migration ohne Kopieren der VM-Daten. Wir planen das Design, bauen den Cluster auf und verantworten den Betrieb.
Die genannten Namen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber: Proxmox VE (Proxmox Server Solutions GmbH). WZ-IT ist ein unabhängiger Dienstleister und steht in keiner geschäftlichen, partnerschaftlichen oder vertraglichen Beziehung zu diesen Unternehmen. Wir bieten unabhängige Migrations-, Installations-, Hosting- und Betriebsdienstleistungen an.
Ceph ist kein Selbstzweck. Die ehrliche Antwort hängt an Node-Anzahl, Budget und der Frage, ob Sie Shared Storage wirklich brauchen.
Der ausführliche Vergleich mit LVM: Proxmox-Storage: ZFS, Ceph & LVM im Vergleich
Ein Ceph-Cluster verzeiht vieles im Betrieb - aber wenig im Design. Diese sechs Punkte entscheiden vor dem ersten Byte über Stabilität und Performance.
Ceph braucht mindestens 10 Gbit/s - exklusiv für den Storage-Traffic. High-Performance-Setups trennen weiter: 25+ Gbit/s Ceph-intern, 10+ Gbit/s Public und 1 Gbit/s dediziert für Corosync. Schon eine einzige moderne NVMe kann 10 Gbit/s sättigen.
Der Default bedeutet: drei Kopien jedes Objekts, I/O läuft weiter, solange zwei verfügbar sind. Wer an den Replikaten spart, spart an genau der Redundanz, für die Ceph gebaut ist.
Die Doku ist eindeutig: RAID-Controller vermeiden, Host Bus Adapter (HBA) verwenden. RAID-Logik stört Cephs eigene Redundanz- und Recovery-Mechanismen, statt sie zu ergänzen.
Aktuelle Empfehlung: mindestens 8 GiB RAM pro OSD, der Default liegt bei 4 GiB. Die alte 1-GB-pro-TB-Faustregel ist überholt - dimensionieren Sie nach OSD-Anzahl, nicht nach Kapazität.
Mindestens ein Core oder Thread je Ceph-Dienst einplanen - zusätzlich zu den VMs. OSDs profitieren außerdem von hohen Taktraten, nicht nur von vielen Kernen.
Proxmox VE 9.2 liefert Ceph Squid 19.2.3 und Tentacle 20.2.1 - Neuinstallationen starten standardmäßig mit Tentacle. Die Versionswahl gehört in die Planung, nicht ins Nachspiel.
Fällt eine OSD aus, verteilt Ceph die Daten selbstständig neu. Wichtig im Betrieb: das Rebalancing abwarten, bis wieder genügend Replikate vorhanden sind, bevor weiter eingegriffen wird.
Die nearfull_ratio warnt per Default bei 85 % - ein Ceph-Cluster gehört kapazitätsseitig deutlich darunter geplant und laufend überwacht.
EC liefert mehr Nutzkapazität - zum Preis von Performance. RBD auf EC-Pools braucht zusätzlich einen Replicated Pool für Metadaten. Ein Experten-Thema, kein Default-Setup.
OSD-, MON- und Pool-Health laufen bei uns auf unserem hochverfügbaren Zabbix-Cluster auf - Auffälligkeiten sehen wir, bevor sie zum Incident werden.
Ceph- und PVE-Updates koordiniert, Node für Node, mit Blick auf den Cluster-Zustand - nie alle gleichzeitig, nie im Blindflug.
Der laufende Ceph-Betrieb ist bei uns Teil von Managed Proxmox in den Advanced- und Enterprise-Paketen: Monitoring von OSD-, MON- und Pool-Health, Updates in Wartungsfenstern, Kapazitätsplanung und Incident Response - Managed Proxmox ab 179,90 € pro Node und Monat.
Managed Proxmox ansehenDiese fünf Muster sehen wir immer wieder, wenn wir bestehende Ceph-Cluster prüfen - jedes einzelne kostet Stabilität, Performance oder beides.
Ceph und Corosync im selben Netz - Corosync braucht niedrige Latenz; teilt es sich die Leitung mit dem Storage-Traffic, gefährdet I/O-Last die Cluster-Kommunikation.
RAID-Controller unter den OSDs - genau das, wovon die Ceph-Doku abrät. HBAs verwenden und Ceph die Redundanz überlassen.
size 2 statt 3, „um Platz zu sparen“ - untergräbt die Redundanz, für die Ceph gebaut ist, und macht jeden Ausfall zum Risiko.
Cluster regelmäßig über 85 % Füllstand - ab der nearfull_ratio wird es eng für Recovery und Rebalancing.
10-Gbit-Netz geteilt mit VM-Traffic - die Doku verlangt das Ceph-Netz exklusiv; eine einzige moderne NVMe kann die Leitung allein sättigen.
Wir prüfen bestehende Proxmox- und Ceph-Umgebungen strukturiert im Health-Check - Netzwerk, Replikation, Füllstände, Hardware - und übernehmen auf Wunsch anschließend den Betrieb. Auch ohne Dokumentation.
Vertiefendes Wissen aus unserer Proxmox-Wissensdatenbank.
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Das Minimum sind drei Nodes - das deckt sich mit der Anforderung für Proxmox-HA-Cluster (mindestens 3 Nodes plus Shared Storage). Drei Nodes erlauben den Replikations-Default size 3 / min_size 2: drei Kopien jedes Objekts, I/O läuft weiter, solange zwei verfügbar sind. Mehr Nodes verbessern Ausfalltoleranz, Rebalancing-Verhalten und Kapazität.
Es sind unterschiedliche Werkzeuge. Ceph ist Shared Storage für 3+ Nodes: Live-Migration ohne Kopieren der VM-Daten, Self-Healing, Scale-out. ZFS ist lokaler Storage - für 2-Node-Setups oder kleinere Umgebungen kombiniert mit Storage Replication (pvesr): nur mit ZFS möglich, asynchron, minimales Intervall 1 Minute, beim Failover kann der letzte Stand fehlen. Wer echtes HA mit Shared Storage will, landet bei Ceph; wer 2 Nodes betreibt, bei ZFS plus Replikation.
Mindestens 10 Gbit/s exklusiv für den Ceph-Traffic - geteilt mit VM- oder Corosync-Traffic ist keine Option, zumal eine einzige moderne NVMe 10 Gbit/s sättigen kann. High-Performance-Setups trennen weiter: 25+ Gbit/s für das Ceph-interne Netz, 10+ Gbit/s Public und 1 Gbit/s dediziert für Corosync.
Ja, sofern die Hardware passt: mindestens 3 Nodes, eigene Datenträger für die OSDs an HBAs (keine RAID-Controller), ausreichend RAM (empfohlen mindestens 8 GiB pro OSD) und ein exklusives Netz mit mindestens 10 Gbit/s. In der Praxis ist das Netzwerk der häufigste Nachrüst-Aufwand - genau das prüfen wir vorab in der Planung.
Ceph heilt sich selbst: Die betroffene OSD fällt aus, die Daten werden aus den verbliebenen Replikaten neu verteilt. Mit size 3 / min_size 2 läuft der I/O währenddessen weiter. Wichtig ist, das Rebalancing abzuwarten, bis wieder genügend Replikate vorhanden sind, bevor weitere Eingriffe erfolgen - das gehört bei uns zum überwachten Standard-Ablauf.
Ja. Der Ceph-Betrieb ist Bestandteil unserer Managed-Proxmox-Pakete Advanced und Enterprise: Monitoring von OSD-, MON- und Pool-Health über unseren hochverfügbaren Zabbix-Cluster, Updates in Wartungsfenstern, Füllstands- und Kapazitätsplanung sowie Incident Response - Managed Proxmox ab 179,90 € pro Node und Monat.
Gut gewählt - wir helfen Ihnen beim Start oder beim Betrieb.
Diese Lösungen werden oft zusammen mit Proxmox eingesetzt
Diese Lösungen bieten ähnliche Funktionalitäten und können gemeinsam evaluiert werden
Kein Risiko: Im schlechtesten Fall gehen Sie mit mehr Klarheit über Ihr Projekt heraus als vorher.


„Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.“
Ob konkrete IT-Herausforderung oder einfach eine Idee - wir freuen uns auf den Austausch. In einem kurzen Gespräch prüfen wir gemeinsam, ob und wie Ihr Projekt zu WZ-IT passt.
Timo Wevelsiep & Robin Zins
Geschäftsführer

