Server-SLA und Reaktionszeiten: fünf Service Levels
Essential, Business, Priority, Production und Critical definieren Servicezeiten, Reaktionszeiten und Eskalationswege. Production und Critical umfassen die Reaktion auf P1-Incidents rund um die Uhr.
Monitoring erkennt Störungen, das Service Level regelt die Reaktion und die Systemarchitektur bestimmt Verfügbarkeit und Wiederherstellung.
24/7 Monitoring
Automatisierte Prüfungen laufen in allen Service Levels kontinuierlich und lösen bei definierten Zuständen Alarme aus.
Menschliche Reaktion
Das Service Level definiert, wann WZ-IT die Bearbeitung eines Incidents beginnt. Essential, Business und Priority gelten innerhalb ihrer Servicezeit; außerhalb gilt die Zusage nur für P1-Incidents in Production und Critical.
Verfügbarkeit und Wiederherstellung
Für gehostete Workloads gilt eine Standardverfügbarkeit von 99,9 % im Monat. Davon zu unterscheiden sind Hochverfügbarkeit, Redundanz, Wiederherstellungsziele und Disaster Recovery: Sie hängen von der Systemarchitektur ab und werden separat vereinbart.
Service Levels
Fünf Service Levels für unterschiedliche Betriebsanforderungen
Reaktionsziel = technische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) · Preis und flexibles Betriebsbudget je Kundenumgebung und Monat
Reaktion in der Servicezeit24/7-Bereitschaft für P1
Essential
Nächster Arbeitstagbis Ende des TagesTechnische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) bis Ende des nächsten Arbeitstags
Mo bis Fr 8 bis 17 Uhr
inklusiveim Betriebsgrundpreis
ohne Betriebsbudget
Für weniger zeitkritische Systeme, Staging und interne Anwendungen.
Business
Beliebt
4 Std.innerhalb der ServicezeitTechnische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) innerhalb von 4 Servicezeitstunden
Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr
+99,90 €
0,5 Std. Betriebsbudget
Für produktive Systeme ohne vertragliche Nacht- und Wochenendbereitschaft.
Priority
1 Std.innerhalb der ServicezeitTechnische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) innerhalb von 1 Servicezeitstunde
Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr
+199,90 €
1 Std. Betriebsbudget
Für geschäftskritische Systeme mit schneller Reaktion während der Servicezeit.
Production
60 Min.auch nachts und am WochenendeTechnische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) rund um die Uhr innerhalb von 60 Minuten
P1 rund um die Uhr
+349,90 €
1 Std. Betriebsbudget
24/7-P1-Bereitschaft für geschäftskritische Produktionsumgebungen.
Critical
nach Audit
30 Min.auch nachts und am WochenendeTechnische Erstreaktion auf kritische Störungen (P1) rund um die Uhr innerhalb von 30 Minuten
P1 rund um die Uhr
+549,90 €
2 Std. Betriebsbudget
Buchbar nach Audit sowie Runbook- und Kapazitätsfreigabe.
Business, Priority, Production und Critical enthalten den ersten erfassten Workload einer Kundenumgebung. Weitere erfasste Workloads kosten 29,90 €, 39,90 €, 49,90 € beziehungsweise 59,90 € pro Monat. Monitoring-only-Server benachrichtigen wir im Zeitfenster der Stufe für 14,90 €, 19,90 €, 24,90 € beziehungsweise 29,90 € je Server und Monat; ohne Service Level in der Servicezeit.
Das flexible Betriebsbudget gilt für planbare Leistungen innerhalb der regulären Servicezeit und verfällt zum Monatsende. Betrieb, Monitoring, Backups, Wartung und Updates im vereinbarten Umfang werden nicht davon abgezogen. Zusatzleistungen und Incident-Aufwand kosten innerhalb der regulären Servicezeit 120 € netto pro Stunde, außerhalb 240 € netto pro Stunde. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Angebote richten sich an Unternehmen.
Bei Kubernetes-Clustern zählt jeder Worker-Node wie ein Server: Die Stufe enthält den ersten Node, jeder weitere kostet den Zuschlag der Stufe. Die Control Plane zählt nicht mit.
Die Einstufung richtet sich nach Auswirkung, verfügbarem Workaround und unmittelbarem Handlungsbedarf.
P1
P1-Incident
Vollständiger Ausfall oder schwere Beeinträchtigung eines erfassten Produktivdienstes ohne praktikablen Workaround
Bestätigte oder hochwahrscheinliche aktive Sicherheitskompromittierung mit konkreten Indikatoren
Unmittelbarer Handlungsbedarf, um erheblichen weiteren Schaden zu verhindern
Abgrenzung
Nicht automatisch P1
Eine allgemeine CVE-Meldung ohne nachgewiesene konkrete Betroffenheit
Einzelne fehlgeschlagene Logins, Warnungen oder unbestätigte Messwerte
Kapazitätshinweise, Feature-Anfragen, geplante Änderungen und Störungen mit praktikablem Workaround
Nur im Leistungsschein ausdrücklich als SLA-relevant markierte Alarmregeln starten die SLA-Zeit. Mehrere Alarme derselben technischen Ursache gelten als ein Incident.
SLA-Zeit
Meldeweg und Berechnung der Reaktionszeit
01
Ticketsystem als verbindlicher Meldeweg
Kundenmeldungen starten die SLA-Uhr ausschließlich im vereinbarten Ticketsystem. Für Production und Critical wird zusätzlich ein technisch unabhängiger Ersatzweg getestet.
02
Berechnung innerhalb der Servicezeiten
Bei Essential, Business und Priority pausiert die Uhr außerhalb der jeweiligen Servicezeit. P1 in Production und Critical läuft durchgehend in Kalenderzeit.
03
Qualifizierte Reaktion
Als qualifizierte Reaktion gelten die technische Erstaufnahme, Priorisierung und erste fachliche Einordnung einschließlich der Festlegung der nächsten Schritte. Weitergehende Incident-Bearbeitung wird separat abgerechnet.
04
Keine Notfallhotline
Eine dauerhaft besetzte eingehende Notfallhotline ist nicht Bestandteil der Service Levels. P1-Meldungen laufen über den vereinbarten Meldeweg.
Technische Voraussetzungen
Abnahme für Production und Critical
Production und Critical werden aktiviert, nachdem Zugänge, Monitoring, Alarmprofile und Eskalationswege geprüft wurden. Critical ist kapazitätsbegrenzt und setzt eine abgeschlossene technische Abnahme voraus.
01
Erfasste Kundenumgebung und abgedeckte Workloads dokumentieren
02
Monitoring, SLA-Alarmprofile und Alarmweiterleitung testen
03
Ticketsystem, unabhängigen Ersatzmeldeweg und administrative Zugänge prüfen
04
P1-Kontaktkette und Provider-Eskalation festlegen
05
Für Critical: freigegebenes Runbook, erlaubte Sofortmaßnahmen und Kapazitätsfreigabe
Leistungsmodelle
Betriebsmodelle im Vergleich
Monitoring, die Betreuung bestehender Server und das Hosting neuer Anwendungen unterscheiden sich bei Leistungsumfang, Verantwortung und Preis.
Regelungen zu Reaktionszeit, Verfügbarkeit, Meldewegen und Incident-Budget.
Die Reaktionszeit bestimmt, bis wann ein qualifizierter Techniker die technische Erstaufnahme, Priorisierung und erste fachliche Einordnung vornimmt. Weitergehende Incident-Analyse und -Behebung werden separat abgerechnet. Eine feste Wiederherstellungszeit wird nur bei gesonderter Vereinbarung zugesagt.
Ja. Die automatisierte Überwachung läuft kontinuierlich. Eine garantierte menschliche Reaktion nachts, am Wochenende und an Feiertagen ist jedoch nur für P1-Incidents in Production und Critical enthalten.
Die Service Levels selbst regeln die Reaktion, nicht die Verfügbarkeit. Für von uns gehostete Workloads gilt eine Standardverfügbarkeit von 99,9 % im Monat. Davon zu unterscheiden sind Hochverfügbarkeit, Redundanz, Wiederherstellungsziele und Disaster Recovery - diese hängen von der gewählten Architektur ab und werden separat geplant und vereinbart. Bei Wartungsverträgen auf Ihrer eigenen Infrastruktur sagen wir keine Verfügbarkeit zu, weil wir die Architektur dort nicht bestimmen.
Der verbindliche Kundenmeldeweg ist das im Leistungsschein genannte Ticketsystem. Nur wenn dieses ausfällt, gilt bei Production und Critical der vorher getestete unabhängige Ersatzweg. E-Mail, Messenger und spontane Telefonanrufe starten keine SLA-Uhr.
Bei Production sind standardmäßig bis zu zwei, bei Critical bis zu vier kostenpflichtige Bearbeitungsstunden je P1-Incident vorab freigegeben. Danach ist für weitere kostenpflichtige Arbeit eine Freigabe erforderlich. Bis dahin erfolgen nur vereinbarte reversible Stabilisierung oder notwendige Maßnahmen gegen akuten erheblichen Schaden.
Ab Business steht ein monatliches flexibles Betriebsbudget für planbare technische Leistungen innerhalb der regulären Servicezeit zur Verfügung, etwa Beratung, Konfiguration, kleinere Integrationen oder Migrationshilfe. Es verfällt zum Monatsende. Incident-Analyse und -Behebung sowie Arbeiten außerhalb der regulären Servicezeit sind ausgeschlossen und werden separat abgerechnet.
Ja, nach Audit und erfolgreicher Readiness-Abnahme. Dabei prüfen wir unter anderem Monitoring, Zugänge, Backups, Abhängigkeiten, Eskalationswege und bei Critical das P1-Runbook.
Kundenstimmen zu Monitoring, Updates, Wartung, Support und stabilen produktiven Systemen.
Vernetzung & Provisioning
WZ-IT hat unsere Studio-Infrastruktur von dezentralen Einzelgeräten auf eine zentrale Plattform gehoben: Jeder Standort ist per VPN sicher angebunden, neue Geräte werden automatisiert onboardet und ein kompletter Standort wird per Vorlage provisioniert - ohne manuelle Schritte vor Ort. Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Breite und Tiefe des Wissens: Timo und Robin sind kein normaler IT-Dienstleister, der einen Server aufsetzt und wieder geht. Die beiden denken sich in hochkomplexe Infrastruktur- und Softwarethemen rein, arbeiten sich in jede Anforderung ein, die wir ihnen hinlegen, und bauen Vernetzung, Provisioning und Betrieb so auf, dass am Ende alles zusammenpasst. WZ-IT ist ein hervorragender Partner, wenn es um komplexe Software-, Netzwerk- und Architekturprojekte geht.
WZ-IT plant, entwickelt und betreibt Infrastruktur und Software für Kunden in Deutschland und international. Projekte setzen wir remote um und begleiten sie auch nach dem Go-live im laufenden Betrieb.
Grundlage sind Kritikalität, Abhängigkeiten, Betriebszeiten und technische Voraussetzungen.
Direkt mit Timo und Robin - kein Vertrieb, kein Sales-Pitch
Fachliche Einschätzung Ihrer Situation
Konkrete nächste Schritte für Infrastruktur, Software oder KI
Das Gespräch ist unverbindlich und kostenlos.
Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.
Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.