Einarbeitung
Frage:
Wie machen wir das hier eigentlich?
Assistent:
Der Assistent zieht die Antwort aus Handbuch, Wiki und alten Tickets - mit Link auf die Stelle, damit neue Kolleginnen die Quelle kennenlernen und nicht nur die Antwort.
Wissen liegt verteilt in Ablagen, Wikis und Tickets, und gefragt wird die Kollegin, die es weiß. Ein interner KI-Assistent beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten, nennt die Fundstelle und zeigt jedem nur, was er sehen darf.
Ausgangslage
Dokumente, Wikis, Tickets und Datenbanken wachsen über Jahre in getrennten Systemen. Wer etwas sucht, fragt Kollegen statt Systeme. Drei Muster kehren in fast jedem Unternehmen wieder.
Handbuch im Wiki, Vertrag im DMS, Lösung im alten Ticket, Richtlinie als PDF auf dem Netzlaufwerk. Jede Ablage hat ihre eigene Suche, keine kennt die anderen.
Volltextsuche findet Wörter, nicht die Antwort. Wer den Begriff im Dokument nicht kennt, findet nichts oder zu viel, und am Ende wird jemand gefragt, der eigentlich an etwas anderem arbeitet.
Wer lange dabei ist, weiß, welche Fassung gilt und wo sie liegt. Wechselt diese Person die Stelle oder geht in Rente, fehlt der Weg zum Wissen, auch wenn die Dokumente bleiben.
KI-Wissensmanagement
Mitarbeitende fragen in eigenen Worten. Der Assistent sucht in den freigegebenen Quellen und antwortet mit Dokument, Abschnitt und Fassung. Die Oberfläche ist Open WebUI, mit Nutzerverwaltung und Anmeldung über Ihr bestehendes Login.
Frage:
Wie machen wir das hier eigentlich?
Assistent:
Der Assistent zieht die Antwort aus Handbuch, Wiki und alten Tickets - mit Link auf die Stelle, damit neue Kolleginnen die Quelle kennenlernen und nicht nur die Antwort.
Frage:
Was genau haben wir diesem Kunden zugesagt?
Assistent:
Er findet die passende Stelle im Vertrags- und Angebotsbestand und zitiert sie, statt dass jemand fünf Ablagen durchsucht.
Frage:
Wie war die Konfiguration bei diesem Kunden?
Assistent:
Er antwortet aus Runbooks, Tickets und Doku und zeigt, aus welchem Dokument in welcher Fassung die Antwort stammt.
Frage:
Hatten wir diesen Fehler schon einmal?
Assistent:
Er durchsucht gelöste Tickets und Wissensartikel und liefert den früheren Lösungsweg samt Ticketnummer.
Frage:
Was ist bei uns erlaubt?
Assistent:
Er antwortet aus der gültigen Fassung Ihrer Richtlinien und nennt das Stand-Datum, statt aus einer alten PDF im Ordner.
Frage:
Was haben wir zu diesem Thema schon geschrieben?
Assistent:
Er findet Textbausteine, frühere Projekte und Referenzen. Das ist der Ausgangspunkt für den Entwurf, kein Ersatz für den Autor.
Rechte und Quellen
Der häufigste Konstruktionsfehler ist, dem Sprachmodell zu sagen, was es nicht zeigen darf. Das ist keine Zugriffskontrolle, sondern eine Bitte. Rechte greifen an drei Stellen - und nur die mittlere entscheidet.
Der Connector zieht die Berechtigungen aus der Quelle mit: Eigentümer, direkte Freigaben, Gruppenfreigaben, geerbte Ordnerrechte. Sie werden normalisiert und an jedem Abschnitt hinterlegt - nicht nur am Dokument, denn abgefragt werden Abschnitte.
Hier fällt die Entscheidung. Aus der Anmeldung des Benutzers werden seine Gruppen aufgelöst und daraus ein zwingender Suchfilter gebaut. Die Datenbank bekommt die Anfrage nur mit diesem Filter. Was der Benutzer nicht sehen darf, ist kein schlechterer Treffer - es ist gar kein Treffer.
Vor der Ausgabe werden die gefundenen Stellen erneut gegen die Quelle geprüft. Zwischen Indexlauf und Anfrage kann eine Freigabe zurückgezogen worden sein. Diese zweite Prüfung kostet Millisekunden und fängt genau den Fall ab, der sonst teuer wird.
Die Quellen bleiben führend. Konnektoren übernehmen Inhalte, Versionen und Freigaben und aktualisieren den Suchindex nach einem definierten Zeitplan. Gruppenzugehörigkeiten werden zur Laufzeit aus Ihrem Verzeichnisdienst gelesen, nicht beim Indexieren eingefroren. Ein Abteilungswechsel wirkt mit der nächsten Anfrage; der Zwischenspeicher von wenigen Minuten lässt sich bei kritischen Rollenänderungen gezielt verwerfen.
Nachweis und Mitbestimmung
| Wo die Prüfung sitzt | Was passiert, wenn ein Recht entzogen wird | Belastbar? |
|---|---|---|
| Im Prompt ("zeige nichts aus Ordner X") | Nichts. Der Abschnitt liegt bereits im Kontext des Modells und kann durch Umformulieren der Frage herauskommen. | Nein |
| Nach der Suche, als Filter auf der Trefferliste | Der Treffer verschwindet aus der Liste - aber er war bereits abgerufen, und die Zahl der Treffer verrät, dass es etwas gibt. | Teilweise |
| Vor der Suche, als Bedingung der Abfrage | Der Abschnitt ist außerhalb des Suchraums. Er kann nicht abgerufen, nicht gezählt und nicht erschlossen werden. | Ja |
Vorgehen und Preis
Der Engpass ist selten das Modell. Er liegt bei den Quellen, den Rechten und der Frage, welche Fassung gilt. Deshalb beginnt der Weg mit einem abgegrenzten Bestand.
Schritt 1
Ein abgegrenzter Wissensbereich wird durchsuchbar gemacht und an 40 bis 60 Referenzfragen mit Quellen geprüft. Sie erhalten einen Qualitätsbericht und eine begründete Empfehlung, ob sich der Ausbau lohnt. Der Preis wird beim produktiven Wissensassistenten angerechnet.
Schritt 2
Quellen anbinden, Rechtemodell aus dem Verzeichnisdienst, Inhalte aufbereiten, Open WebUI mit Ihrem Login, Testfragen und Abnahme in der Zielumgebung.
Enthalten
Ergebnis und Prüfung
Separat zu vereinbaren
Schritt 3
Neue Dokumente werden automatisch nachgezogen, Antwortqualität, Kosten und Fehler regelmäßig gemessen. Sie erhalten Infrastruktur-Code, Runbooks und Schulung; der Betrieb durch uns ist eine Option, die Selbstübernahme ein dokumentierter Pfad.
Grenzen
Wir bauen lieber ein kleineres System, das trägt, als ein großes, das nach drei Monaten niemand mehr öffnet.
Alternative
Copilot und ein eigener Assistent lösen verwandte Aufgaben unter verschiedenen Voraussetzungen. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wo Ihr Wissen liegt.
Umsetzung
Technisch ist das Retrieval-Augmented Generation (RAG): Die Antwort entsteht aus den abgerufenen Abschnitten, nicht aus Trainingswissen, deshalb kann sie die Fundstelle nennen. Die Bausteine sind offen und einzeln austauschbar:
Antworten auf die wichtigsten Fragen
Bewertungen & Projekte
Von der Wissensdatenbank mit KI-Assistent über die lokale KI-Integration bis zu Datenhoheit und laufendem Betrieb.
KI-Plattform
Wir waren auf der Suche nach einer sicheren, aber trotzdem einfach nutzbaren Alternative zu den großen amerikanischen Anbietern und sind auf WZ-IT gestoßen. WZ-IT hat uns bei der Auswahl der passenden Modelle beraten und die Anbindung für uns umgesetzt. Vorab konnten wir alles in Ruhe auf einer Testinstanz ausprobieren. Heute betreibt WZ-IT Open WebUI für uns auf unserer eigenen Domain, mit komfortablem Microsoft-Login und Open-Source-Modellen, die bei einem deutschen Anbieter gehostet sind. Unser Team kann damit produktiv mit KI arbeiten, ohne auf externe Tools oder Schatten-KI auszuweichen. Die Zusammenarbeit ist unkompliziert, Rückfragen werden schnell und verständlich beantwortet. Mit WZ-IT haben wir außerdem einen Partner an der Seite, mit dem wir weitere KI-Projekte angehen können.
Carl-Frederic KornHead of E-Commerce & Online Marketing, Krüger Dirndl GmbHWissensmanagement & KI
Das Wissen aus vielen Jahren Solarbranche steckte im Kopf unseres früheren Geschäftsführers und steckt bis heute in den Köpfen unserer Mitarbeitenden. Wir wollten es sichern, nicht als Ordner voller Notizen, sondern so, dass wir im Alltag Fragen stellen und belastbare Antworten bekommen. WZ-IT hat uns dabei von Anfang an beraten und verschiedene Ansätze und Wissensmanagementsysteme mit uns gegeneinander abgewogen, bevor wir uns entschieden haben. Umgesetzt wurde eine individuelle Wissensdatenbank mit KI-Assistent, die Gespräche, Notizen, Dokumentationen und Handbücher zusammenführt: von der Plattform über das Onboarding unseres Teams bis zur Begleitung im Betrieb. Gespräche werden transkribiert und Fakten extrahiert, wir prüfen und korrigieren alles selbst, bevor es gespeichert wird, denn wir wollen einer KI nicht blind vertrauen. Das System läuft in unserer eigenen Umgebung, die Daten bleiben bei uns. Überrascht hat uns, wie effizient das ging: WZ-IT hat bestehende Open-Source-Software genutzt und gezielt auf unsere Anforderungen erweitert, statt eine teure Eigenentwicklung von Grund auf zu verkaufen, wie es bei IT-Dienstleistern sonst oft üblich ist. Timo und Robin haben unser eigentliches Problem verstanden, die Wissenssicherung beim Generationswechsel, und es Schritt für Schritt umgesetzt: vom Proof of Concept über Aufbau und Validierung mit unseren eigenen Daten bis in den produktiven Betrieb, und dabei alles verständlich erklärt. Als Nächstes wollen wir das auf das Wissen unserer Mitarbeitenden ausweiten, damit auch das nicht an einzelnen Personen hängt.
Joshua von AmelnGeschäftsführer, solarwerkstatt berlin GmbHInternational

WZ-IT plant, entwickelt und betreibt Infrastruktur und Software für Kunden in Deutschland und international. Projekte setzen wir remote um und begleiten sie auch nach dem Go-live im laufenden Betrieb.
Anfrage
Nennen Sie Wissensquellen, Nutzergruppen und die wichtigsten Fragen, die der Assistent beantworten soll.
Das Gespräch ist unverbindlich und kostenlos.
Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.
Jakob ÖschlbergerInno7 GmbH

Die Beratung von WZ-IT zu unserer Azure-Migration war schon im Erstgespräch fachlich sehr fundiert und völlig unverbindlich - wir haben eine Menge mitgenommen.