Migrationsreife für Proxmox bewerten: Der Virtualisierungs-Exit-Check ordnet Bestand, Zielbild und Risiken ein. Unterlagen im Erstgespräch besprechen.
Diese VMware-Migrationscheckliste ist eine Vorlage für ein Migration Readiness Assessment. Sie trennt vorhandene Nachweise von offenen Annahmen und unterstützt die Freigabe einzelner Migrationswellen. Sie ist keine Zertifizierung. Stand der technischen Quellen: Oktober 2026; die Freigabe gilt immer für die tatsächlich eingesetzten Versionen.
Inhaltsverzeichnis
- Status und Verantwortliche festlegen
- Inventar und Anwendungsfreigaben
- Storage, Netzwerk und Gastkonfiguration
- Backup und Testmigration
- Cutover und Rückfall freigeben
- Betrieb übergeben und Quellen stilllegen
- Quellen
Status und Verantwortliche festlegen
Führen Sie je Prüfpunkt erfüllt, offen, blockiert oder nicht zutreffend mit Begründung. Ergänzen Sie Nachweis, Datum und verantwortliche Person. Das ist eine redaktionelle Arbeitsvorlage, kein standardisiertes Scoring. Ein einzelner kritischer Blocker darf nicht hinter einem Durchschnittswert verschwinden.
Für die wirtschaftliche Entscheidung nutzen Sie die VMware-Exit-Strategie. Ist die Zielplattform noch offen, beginnen Sie mit dem Alternativenvergleich. Hier geht es um die technische und organisatorische Vorbereitung des Proxmox-Pfads.
Inventar und Anwendungsfreigaben
| Prüfpunkt | Vorzulegender Nachweis | Freigabe durch |
|---|---|---|
| Hosts und VMs | Versionen, Zuordnung, CPU/RAM, Disks, Belegung und Lastverlauf | Infrastrukturverantwortliche |
| Anwendungen | Dienste, Datenbanken, Schnittstellen, Abhängigkeiten und Kritikalität | Anwendungsverantwortliche |
| Support und Lizenzen | Freigabe für Zielhypervisor und Gast; geprüfte Lizenzbedingungen | Softwareverantwortliche |
| Identitäten und Geräte | Verzeichnisdienste, Zertifikate, Lizenzserver, USB/GPU/Passthrough | zuständiges Fachteam |
| Anforderungen | zulässiger Datenverlust, Wiederanlaufziel und Abnahmekriterien | IT und Fachbereich |
Ein Hardwareprofil oder ein erfolgreicher Start ersetzt keine Anwendungsfreigabe. Erfassen Sie Appliances und hardwaregebundene Lizenzen ausdrücklich. Windows-Lizenzen brauchen eine eigene Prüfung; die Lizenzierungsübersicht hilft bei den Fragen, ersetzt aber nicht den konkreten Vertrag.
Storage, Netzwerk und Gastkonfiguration
Die Proxmox-Migrationsdokumentation beschreibt Importwege und Vorbereitungen wie VirtIO-Treiber, BIOS/UEFI und Gastnetzwerk. Prüfen Sie deren Voraussetzungen gegen die konkrete Quell- und Zielversion. Die folgenden Punkte sind Prüfaufgaben, keine Aussage, dass jede Kombination importierbar ist.
- Storage: Alle Disks und deren Datastores aufnehmen, einschließlich externer Datenpfade. vSAN, verschlüsselte Disks und Snapshot-Ketten separat markieren; einen dokumentierten Import-, Export- oder anwendungsbasierten Übertragungsweg nachweisen. Zielkapazität einschließlich Testkopien und Rückfallreserve belegen.
- Netz: Portgruppen auf Bridges und VLANs abbilden, Routing, DNS, DHCP-Reservierungen, IP-/MAC-Bindungen und Firewallregeln prüfen. NSX-Funktionen als eigenen Ersetzungsbedarf behandeln, nicht als Teil des VM-Imports voraussetzen.
- Gast: BIOS oder UEFI, Bootreihenfolge, Controller, Netzwerktreiber und Gastwerkzeuge dokumentieren. VirtIO- und Guest-Agent-Eignung sowie nötige Anpassungen vorab prüfen.
- Schlüssel und Geräte: Bei vTPM, Secure Boot, Gastverschlüsselung und Passthrough einen eigenen Wiederanlaufnachweis verlangen. Wiederherstellungsschlüssel zugriffsgeschützt außerhalb der Quell-VM verfügbar halten.
Der Migrationsleitfaden beschreibt die Arbeitsschritte. Aus einem erkannten VM-Datenträger folgt weder eine vollständige Netzübernahme noch eine fachliche Abnahme.
Offene Prüfpunkte einordnen: Im Virtualisierungs-Exit-Check werden Abhängigkeiten, Zielarchitektur und Risiken vor einer Umsetzung bewertet.
Backup und Testmigration
Erstellen Sie zunächst einen freigegebenen Testplan. Wählen Sie VMs nach technischen Merkmalen und Anwendungsabhängigkeiten aus; eine beliebige unkritische VM deckt nicht automatisch alle Muster ab. Starten Sie Testkopien isoliert, damit identische Adressen oder parallel schreibende Dienste keinen Konflikt auslösen.
| Test | Abnahmekriterium vorab festlegen | Nachweis nach Ausführung |
|---|---|---|
| Wiederherstellung | Datenstand, Zugriff auf Schlüssel, Start und Dienste | Restore-Protokoll mit Abweichungen |
| Gast und Netz | Boot, Disks, Adressen, DNS, Routen, Berechtigungen | Soll-Ist-Abgleich der Konfiguration |
| Anwendung | konkrete Geschäftsabläufe, Schnittstellen und Datenprüfung | Freigabe der Anwendungsverantwortlichen |
| Last und Übertragung | vorher vereinbarte Anforderungen unter relevanter Last | tatsächlich gemessene Werte und Testbedingungen |
| Wiederholung und Rückfall | konsistente Schreibgrenze und ausführbarer Rückweg | protokollierter Ablauf und offene Befunde |
PBS-Verify-Jobs prüfen die Integrität gesicherter Daten. Die Tabelle verlangt zusätzlich die Wiederherstellung und fachliche Prüfung. Der Restore-Test-Leitfaden grenzt beide Aufgaben ab. Erst nach ausgeführten Tests dürfen Messwerte eingetragen werden; diese Vorlage liefert keine Leistungs- oder Dauerwerte.
Cutover und Rückfall freigeben
Vor einer Welle müssen mindestens diese Punkte feststehen:
- Zusammengehörige Dienste, zuständige Personen und Kommunikationsweg sind benannt.
- Schreibstopp, letzter konsistenter Datenstand und Übertragungsweg sind dokumentiert.
- Quell- und Zielinstanz schreiben nicht unkoordiniert gleichzeitig produktiv.
- Fachliche Abnahme und Abbruchkriterien sind vor dem Start vereinbart.
- Der Rückfall beschreibt den Umgang mit neuen Zieldaten und die Entscheidungshoheit.
- Zielbackup, Überwachung und erreichbare Betriebsverantwortung sind vorhanden.
Ein offener kritischer Nachweis blockiert die Freigabe. Geringere Restbefunde benötigen eine benannte Risikoverantwortung und dokumentierte Behandlung. Auch ein technischer Live-Import ist kein pauschales Versprechen eines unterbrechungsfreien Wechsels.
Betrieb übergeben und Quellen stilllegen
Dokumentieren Sie Zugänge, Backup-Jobs, Wiederherstellungsweg, Monitoring, Updates und Eskalation. Nach Abnahme folgen Aufbewahrung, Vertragsklärung und kontrollierte Stilllegung der Quellen. Entfernen Sie Rückfallkopien erst nach der vereinbarten Freigabe.
Als Ergebnis bleiben eine Nachweisliste, Blocker und freigegebene Wellen. WZ-IT bewertet den Proxmox-Pfad im Virtualisierungs-Exit-Check; die VMware-Migration ist der anschließende Umsetzungsauftrag.
Checkliste in eine Bewertung überführen: Virtualisierungs-Exit-Check ansehen oder Erstgespräch vereinbaren.










